Lange Nacht der Forschung 2022 an der Uni Wien

Programm-Highlights

Am Campus: Junge Forscher*innen der Vienna Doctoral Schools zeigen in zahlreichen Stationen anschaulich und Hands on, wie sie Erkenntnisse gewinnen – Kinderprogramm inklusive; zusätzlich Events für Steinzeit-Fans, Shakespeare-Lovers und Politik-Interessierte

Im Hauptgebäude: Hugo Portischs Lebenswerk: Medienstationen & Diskussion; Mulitmedia-Ausstellung zu Max F. Perutz und der Erforschung des Hämoglobins

Weitere Stationen an der Fakultät für Chemie, auf der Sternwarte und online

 

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Uni Wien Campus (1090, Spitalgasse 2)

Für alle: Hands on Forschung

© derknopfdruecker.com

In 29 Stationen präsentieren sich junge Forscher*innen der Vienna Doctoral Schools: Von Mikrobiologie und Umweltwissenschaft, über Physik, Chemie, Pharmazie, Geologie, Astronomie sowie Ernährungswissenschaften und Psychologie bis hin zu (Kunst-)Geschichte und Soziologie ist alles dabei. Die Doktorand*innen erklären Versuchsanordnungen und laden dazu ein, selbst zu experimentieren. Sie zeigen, wie sie zu ihren Erkenntnissen kommen. Und damit keine Langeweile aufkommt, gibt es im Zelt auch ein buntes Kinderprogramm. 

Programm der einzelnen Stationen

Zeltplan Campus

Für Shakespeare-Lovers

Shakespeare-Aufführung am Campus, im Bild verkleidete Darsteller*innen bei der Aufführung

© derknopfdruecker.com

William Shakespeares Werke sind ernst, kompliziert und schwer verständlich oder verwenden wir nur die falschen Techniken, wenn wir uns mit ihnen befassen? Die Students Acting Shakespeare Society (SASS) bringt den Originaltext vom Papier auf die Bühne und zeigt so den Humor und die Emotionen, die uns bei der Lektüre oft verborgen bleiben, denn all the world's a stage and all the men and women merely players. Weitere Info

Für Steinzeit-Fans

Nomadenkind der Maniq im Urwald

© Khaled Hakami

Das Volk der Maniq führt ein nomadisches Leben in den Regenwäldern der malaiischen Halbinsel und kennt keine soziale, politische oder ökonomische Ungleichheit, weder zwischen Mann und Frau noch zwischen Kindern und Erwachsenen. Aber wie und warum funktioniert eine Gesellschaft ohne Hierarchie? Und wenn wir die längste Zeit unserer Geschichte so oder so ähnlich gelebt haben, warum mussten wir uns ändern? Der Anthropologe Khaled Hakami durfte bei den Maniq (über)leben und wird versuchen zu erläutern, warum. In Wort, Bild und Film. Ein Abend für Jäger und Sammler. Weitere Info

Für Politik-Interessierte

Werbung CuRe

© CuRe

Wissenschaftler*innen vom Institut für Politikwissenschaft haben analysiert, warum u.a. die Ablehnung von Migrant*nnen sowie von demokratischen Institutionen salonfähig geworden ist. Wie hängt das mit der Veränderung der Arbeitswelt zusammen? In Zusammenarbeit mit Filmemacher*innen ist dazu ein Kurzfilm entstanden, der u.a. die wachsende politische Desillusionierung, die während der Pandemie entstanden ist, beleuchtet. Aber welche andere Politik könnte den Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden? Weitere Info

Hauptgebäude (1010, Universitätsring 1)

Hugo Portischs Erbe

© ORF

Wie digitalisiert man das Lebenswerk von Hugo Portisch? Vier Medienstationen geben Einblicke in die wissenschaftliche Aufbereitung: das multimediale Archiv des ORF, 750h Zeitzeug*innen Video-Interviews, eine Ausstellung sowie die Digitalisierung des schriftlichen Nachlasses. Und: Haben Neutralität und Europäische internationale Politik noch eine Zukunft? Was Hugo Portisch geantwortet hätte, dazu gibt es zwei hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen sowie Projektpräsentationen.

Programm zu Hugo Portischs Erbe im Hauptgebäude

Max F. Perutz & seine Forschung

Visualisierung Hämoglobin

© buero bauer für Max Perutz Labs

Die Multimedia-Ausstellung "Breathing at High Altitude" im Arkadenhof widmet sich dem Leben und Werk von Max Ferdinand Perutz, Nobelpreisträger und Pionier auf dem Gebiet der Molekularbiologie. Er erforschte das Protein Hämoglobin, das für den Transport von Sauerstoff im Blut verantwortlich ist. Sein Leben war als Sohn einer jüdischen Unternehmerfamilie geprägt von der Emigration nach Großbritannien, Jahren als "enemy alien" und unermüdlicher Forschungsarbeit, die schließlich in dem Nobelpreis für Chemie im Jahr 1962 ihren Höhepunkt fand. Weitere Info

Fakultät für Chemie (1090, Währinger Straße 42)

Hightech-Forschung im Labor

Forscherin beim Mikroskopieren

© derknopfdruecker.com

Was verraten instabile Atomkerne über unsere Umwelt? Wie entwickeln wir neue Materialien? Wie kann man mittels NMR-Spektroskopie herausfinden, welche Zutaten sich in einem unbekannten Getränk befinden? Was verraten uns Farben und was hat Chemie mit nachhaltiger Hightech-Forschung zu tun? Es erwarten Sie abwechslungsreiche Vorträge, u.a. auch über den Teilchenbeschleuniger VERA, sowie Live-Experimente.

Programm der einzelnen Stationen

Sternwarte (1180, Türkenschanzstraße 7)

Eine Reise ins Universum

Großer Refraktor in der leicht geöffneten Kuppel der Sternwarte

© Franz Kerschbaum

Wie kann man Meteoriten und Exoplaneten erforschen? Mit welchen Teleskopen hat man vor 150 Jahren den Sternenhimmel beobachtet und mit welchen erforscht man das Universum heute? Wie erhält man scharfe Bilder von Planeten, die Lichtjahre von der Erde entfernt sind? Begeben Sie sich auf astronomische Spurensuche und finden Sie Antworten auf diese und noch weitere Fragen mit Führungen, Vorträgen, einem Quiz für Kinder, einem mobilen Planetarium u.a.m.

Programm der einzelnen Stationen

Online

Musikwissenschaft interaktiv

Kunstvolles Bild mit abstrakten Formen und leuchtenden Farben

© Wombo Dream

Erkunden Sie interaktiv warum ein Motorrad lästig klingt, was harte Musik hart macht und warum Sie Klänge als konsonant oder dissonant empfinden. Schauen Sie Aufnahmen der akustischen Kamera, Hochgeschwindigkeitsaufnahmen und Schlierenvideos an, in denen die Schallabstrahlung von Instrumenten in der Luft sichtbar wird. Besuchen Sie die Instrumentenausstellung des Instituts, die Sie komplett als 360°-Simulation betreten können. Hier können Sie Instrumente aus aller Welt anhören und von allen Seiten betrachten. Weitere Info